Deutsche Schul­sport­stiftung

Schulsport kann mehr

TALENTFÖRDERUNG DURCH SCHULWETTKÄMPFE

Die Deutsche Schulsportstiftung (DSSS) fördert den außerunterrichtlichen Schulsport und ist seit ihrer Gründung im Jahr 1999 Träger und Veranstalter des bundesweiten Schulwettbewerbs von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics.

Zuvor zeichneten eine Privatinitiative (1969 bis 1972), eine Trägergemeinschaft (1973 bis 1991) und ein eingetragener Verein (1992 bis 1999) für den Wettbewerb verantwortlich. Genaueres zur Struktur und Entwicklung von „Jugend trainiert“ finden Sie auf der Webseite www.jugendtrainiert.com.

Sitz der Deutschen Schulsportstiftung ist das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg in Stuttgart. Seit 2018 gibt es eine hauptamtliche Geschäftsstelle in Berlin.

Die Stiftungsversammlung setzt sich zusammen aus den Kultusminister*innen der Länder und den Präsident*innen des Deutschen Olympischen Sportbundes, der Deutschen Sportjugend, des Deutschen Behindertensportverbands, der Deutschen Behindertensportjugend sowie der am Wettbewerb teilnehmenden Sport-Spitzenverbände. Auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens können in die Stiftungsversammlung berufen werden, deren Vorsitzende derzeit Dr. Susanne Eisenmann, Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg, ist.

Ziele der Deutschen Schulsportstiftung

Zu den Zielen der DSSS gehört, möglichst vielen Schüler*innen Erfahrungen in Wettkampfsportarten zu vermitteln und Werte wie Fairness, Teamgeist und Einsatzfreude erfahrbar zu machen.

Die Veranstaltungen sind ein Begegnungsfeld für Schüler*innen aller Schulformen mit und ohne Behinderung.

Die Wettbewerbe gelten aber auch als „Talentschmieden“, in denen erfolgreiche Spitzenathlet*innen bereits während ihrer Schulzeit wertvolle Sporterfahrungen sammeln konnten. An Jugend trainiert für Olympia teilgenommen haben neben vielen anderen:  Boris Becker, Timo Boll, Frank Busemann,  Holger Glandorf, Michael Greis, Michael Groß, Robert Harting, Heike Henkel, Denise Herrmann, Maria Höfl-Riesch, Natascha Keller, Felix Neureuther, Dirk Nowitzki, Jonas ReckermannElisabeth Seitz, David Storl und Rainer Schüttler.


Chronik von "Jugend trainiert"

  • 1969
    • Jugend trainiert für Olympia wird ins Leben gerufen

       

      Am Freitag, den 26. September 1969, starten 1.600 Sportler*innen aus elf Bundesländern erstmals in das Abenteuer Jugend trainiert für Olympia. Mit Sonderzügen geht es nach Hamburg, Hannover und München, von dort weiter mit dem Flieger nach West-Berlin. Am 27. September findet die offizielle Eröffnungsfeier statt und der Startschuss für das erste Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia fällt. Die kommenden Wettkämpfe in den Disziplinen Leichtathletik und Schwimmen werden im Berliner Olympiastadion und in der Schöneberger Schwimmhalle eingeläutet, eine einmalige Erfolgsgeschichte beginnt.

  • 1970
  • 1972
    • Der Wettbewerb wächst

       

      Drei Jahre nach der Premiere nehmen bereits rund 145.000 Schüler*innen am Bundeswettbewerb teil. Mittlerweile gehört auch Rudern (seit 1971) zum Programm und beim Finale in Berlin sind 4500 Talente dabei.

  • 1973
  • 1976
    • Das erste Winterfinale

       

      Nachdem Hallenhandball und Basketball (beide 1974) als Sportarten sieben und acht hinzugekommen waren, findet nun auch das erste Winterfinale in Ruhpolding mit Skilanglauf als neunter Sportart statt.

  • 1980
    • 20. Bundesfinale in Berlin

      Im Jahr des 20. Berliner Bundesfinals und 25. Bundesfinals insgesamt nehmen erstmals mehr als 500.000 Schüler*innen am Wettbewerb teil.

  • 1984
    • 15 Jahre Jugend trainiert für Olympia

       

      Jugend trainiert für Olympia wird 15 Jahre alt und kann auf fünf Millionen Teilnehmende zurückblicken. Inzwischen zählen auch Hockey (seit 1978) und Tischtennis (seit 1981) zum Wettkampfprogramm.

  • 1990
    • Erstmals 12 Mannschaften aus der DDR

       

      Das 40. Bundesfinale in Berlin hat historischen Charakter. Wenige Tage vor Auflösung der Deutschen Demokratischen Republik am 03. Oktober 1990 nehmen beim Herbstfinale im September zwölf Schulen aus der DDR am Wettbewerb teil.

  • 1991
  • 1994
    • 25 Jahre Jugend trainiert für Olympia

       

      Jugend trainiert für Olympia feiert sein 25-jähriges Jubiläum und elf Millionen Teilnehmende seit 1969, darunter inzwischen auch Talente aus den Sportarten Badminton und Tennis (seit 1989) und im Mädchenfußball (seit 1993).

  • 1996
  • 1999
    • Gründung der Deutschen Schulsportstiftung

      Die Deutsche Schulsportstiftung wird gegründet und ist bis heute Träger des Wettbewerbs. Jugend trainiert für Olympia ist inzwischen der größte Schulsportwettbewerb der Welt.

  • 2004
    • Beginn der Patenschaften

       

      Spitzensportler*innen wie Natascha Keller, Timo Boll, Robert Harting und Laura Ludwig übernehmen Patenschaften für einzelne Disziplinen und bringen den Schüler*innen ihre selbst gemachten Erfahrungen bei Jugend trainiert für Olympia näher.

  • 2010
  • 2012
    • Gemeinsames Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics

       

      Ein echter Meilenstein: 2012 findet das 1. Offizielle Bundesfinale von Jugend trainiert für Paralympics statt. Die Schlussfeier von Jugend trainiert für Olympia wird gleichzeitig zur Eröffnungsfeier der paralympischen Teilnehmer*innen, die in den Tagen danach ihre Wettbewerbe in Kienbaum austragen.

  • 2013
    • Ein Zeichen für Inklusion

      Von nun an werden die Wettbewerbe Jugend trainiert für Olympia und Jugend trainiert für Paralympics zur gleichen Zeit am gleichen Ort durchgeführt.

  • 2018
    • Einrichtung der Geschäftsstelle der Deutschen Schulsportstiftung in Berlin

       

      Die Geschäftsstelle der Deutschen Schulsportstiftung wird im Olympiapark Berlin eingerichtet. Noch im selben Jahr werden die beiden Wettbewerbe Jugend trainiert für Olympia und Jugend trainiert für Paralympics zu einem großen Schulsportwettbewerb Jugend trainiert für Olympia & Paralympics (kurz: "Jugend trainiert") zusammengeführt. Eine neue Vereinbarung zwischen der Deutschen Schulsportstiftung und dem Deutschen Behindertensportverband ermöglichte diesen Schritt hin zu mehr Inklusion.

  • 2019

Der Vorstand

Vorstandsvorsitzender
Thomas Härtel


Stellvertretender Vorstandsvorsitzender (Wettbewerbe und Veranstaltungen)
Lutz Gau


Stellvertretender Vorstandsvorsitzender (Finanzen)
Michael Schreiner


Vertreter der Kommission Sport der Kultusministerkonferenz
Heidi Repser
Marion Herzog


Vertreter der Spitzensportverbände des DOSB
Stefan Raid
Dr. Peter Bösl


Vertreter des Landes Berlin
Thomas Duveneck


Geschäftsführerin der Geschäftsstelle
Friederike Sowislo

 

Sat­zung der deut­schen
Schul­sport­stif­tung

Hier können Sie die Satzung der Deutschen Schulsportstiftung als PDF-Dokument herunterladen.